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Transiti:ON · Design-Workshop

Ideen aus dem Design-Workshop

Im Design-Workshop haben acht Gruppen ihre Ideen auf einem Canvas festgehalten. Wenn Sie eine Idee auswählen, sehen Sie zuerst das Foto des Canvas neben der wortgetreuen Abschrift. Danach folgen eine sprachlich überarbeitete und eine ausgearbeitete Fassung.

Die acht Ideen

Alle Ideen

Idee 1 von 8

Transitionsbegleiter:innen

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet
Foto des Canvas „Transitionsbegleiter:innen“
Foto des Canvas. Ein Klick öffnet es in voller Größe.

Transkription

Wortgetreu abgeschrieben, ohne Korrekturen. Eckige Klammern enthalten Anmerkungen zur Transkription, [?] markiert eine unsichere Lesart.

Titel: Transitionsbegleiter:innen (neuer Job – 1 Jahr am Kind; dann neues Radl)

Was? Ein mobiles Beratungsteam, welches mehrere Bildungsstand-orte betreut. Sie begleiten Kindergartenkinder 9 Monate und diese Kinder in der VS 3 Monate plus Elternberatung. 1 Pädagog:in betreut dabei mehrere Standorte und ist bei Kiga + VS angestellt (Lösung?)

Zeitleiste: Kiga: Dez Jan Feb März April Mai Juni Juli August ‖ Schule: Sep. Okt. Nov

[Randnotiz, eingekreist:] Sep. Okt. Nov. → Kindergarten Team macht Eingewöhnung alleine

Wer? Kinder im letzten Kindergartenjahr + Familie dazu (Später VS-Kinder)

Aktivitäten:
Bis zu 10 Standorte pro Person (bis 5 [?])
1x pro Woche Besuch
Schulfragen klären
- Kompetenzen lernen
9–10:30 Standort 1, 11–12:30 Standort 2 } Mo–Fr anders
(+) Präsenz am Bildungsstandort pro Monat (pro Person 1x die Woche ?)
Im Grätzel gedacht

Theory of Change: 10 Kiga + 5 Schulen à 3x 1te Klasse
- Okt. Nov = Elternberatung bei Eintreffen des Briefs von Bildungsdirektion
- Dez. = Kennenlernen der Kinder

Wirkung:
[Symbol] Kind hat inklusive Begleitung beim Übergang
[Symbol] Verständnis für Bildungseinrichtungen.

Alle Ideen

Idee 1 von 8

Transitionsbegleiter:innen

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet

Sprachlich überarbeitete Fassung

Derselbe Inhalt wie auf dem Canvas, sprachlich geglättet. Nichts wurde ergänzt oder weggelassen.

Titel: Transitionsbegleiter:innen (eine neue Berufsrolle: ein Jahr Begleitung pro Kind, danach beginnt ein neuer Durchgang)

Was? Ein mobiles Beratungsteam betreut mehrere Bildungsstandorte. Die Begleiter:innen begleiten Kinder neun Monate lang im Kindergarten und danach drei Monate in der Volksschule. Dazu kommt Elternberatung. Eine Pädagogin oder ein Pädagoge betreut mehrere Standorte und ist beim Kindergarten und bei der Volksschule angestellt. Wie sich diese Anstellung lösen lässt, ist noch offen.

Zeitlicher Ablauf: Von Dezember bis August findet die Begleitung im Kindergarten statt, von September bis November in der Schule. In diesen drei Monaten übernimmt das Kindergartenteam die Eingewöhnung der neuen Kinder allein.

Wer? Kinder im letzten Kindergartenjahr und ihre Familien, später auch Volksschulkinder.

Aktivitäten:

  • Bis zu zehn Standorte pro Person (Randnotiz: bis fünf)
  • Ein Besuch pro Woche
  • Schulfragen klären und Kompetenzen lernen
  • Beispiel für einen Tag: 9:00–10:30 Uhr Standort 1, 11:00–12:30 Uhr Standort 2; von Montag bis Freitag jeweils andere Standorte
  • Zusätzlich Präsenz am Bildungsstandort, pro Monat (pro Person einmal pro Woche?)
  • Das Angebot ist vom Grätzl her gedacht.

Theory of Change: Ein Team betreut zehn Kindergärten und fünf Schulen mit je drei ersten Klassen.

  • Oktober und November: Elternberatung, sobald der Brief der Bildungsdirektion eintrifft
  • Dezember: Kennenlernen der Kinder

Wirkung: Das Kind wird beim Übergang inklusiv begleitet. Es entwickelt Verständnis für Bildungseinrichtungen.

Alle Ideen

Idee 1 von 8

Transitionsbegleiter:innen

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet

Ausgearbeitete Fassung

Die Grundidee der Gruppe steht im Zentrum und ist unverändert. Lücken sind gefüllt und Erklärungen ergänzt; diese Ergänzungen sind Vorschläge zur Diskussion.

Kernidee: Eine Transitionsbegleiterin oder ein Transitionsbegleiter begleitet jedes Kind ein ganzes Jahr lang über den Übergang hinweg: neun Monate im Kindergarten, drei Monate in der Volksschule. Danach beginnt der nächste Durchgang. Das Kind hat damit vor und nach dem Schulstart dieselbe vertraute Person an seiner Seite.

Was? Ein mobiles Team arbeitet zwischen mehreren Kindergärten und Volksschulen eines Grätzls. Jede Begleitperson ist pädagogisch ausgebildet und betreut mehrere Standorte. Sie ist das Bindeglied zwischen Kindergarten, Schule und Familie. Offen ist die Anstellung, weil die Person für zwei Systeme arbeitet. Denkbar sind eine Anstellung bei einem Träger mit Kooperationsverträgen mit beiden Einrichtungen oder zwei Teilanstellungen.

Jahreszyklus: Oktober und November: Elternberatung, sobald der Brief der Bildungsdirektion zur Schuleinschreibung eintrifft. Dezember: Kennenlernen der Kinder im Kindergarten. Dezember bis August: wöchentliche Begleitung im Kindergarten. September bis November: Begleitung derselben Kinder in der ersten Klasse. In dieser Zeit übernimmt das Kindergartenteam die Eingewöhnung der neuen Kinder allein.

Wer? Kinder im letzten Kindergartenjahr und ihre Familien; später auch Volksschulkinder.

Aktivitäten: Pro Person bis zu zehn Standorte (oder bis fünf, falls die Begleitung intensiver sein soll). Jeder Standort wird einmal pro Woche besucht, zwei Standorte pro Vormittag (9:00–10:30 und 11:00–12:30 Uhr), an jedem Wochentag andere. Bei den Besuchen klärt die Begleitperson Schulfragen mit Kindern und Eltern und übt mit den Kindern Kompetenzen, die sie für den Schulstart brauchen. Zusätzlich ist sie regelmäßig fix an den Bildungsstandorten präsent.

Theory of Change: Ein Team für zehn Kindergärten und fünf Schulen mit je drei ersten Klassen deckt ein Grätzl ab. Frühe Elternberatung schafft Vertrauen, bevor wichtige Entscheidungen fallen. Weil die Begleitperson die Kinder ein Jahr lang kennt, gehen beim Wechsel in die Schule keine Informationen verloren, und die Kinder treffen in der neuen Umgebung auf ein bekanntes Gesicht.

Wirkung: Das Kind wird beim Übergang inklusiv begleitet und entwickelt Verständnis dafür, wie Kindergarten und Schule funktionieren.

Foto des Canvas „Elterncafé“
Foto des Canvas. Ein Klick öffnet es in voller Größe.

Transkription

Wortgetreu abgeschrieben, ohne Korrekturen. Eckige Klammern enthalten Anmerkungen zur Transkription, [?] markiert eine unsichere Lesart.

Titel: Elterncafe

Was? regelmäßiges niederschwelliges, [durchgestrichen: unleserlich] interkulturelles Treffen für Eltern von KLKs, Volksschul- (1. Kl + Vorschule) & Sprachförderklassen im Grätzl
→ angehängt an Nachbarschaftsbüro
→ Hilfe bei Übersetzung von Anträgen, Kiga-Verträgen, … (Formularen) nach Sprachen geclustert [Pfeil zu den Aktivitäten]

Wer? Eltern mit anderen Alltagssprachen als Deutsch

Aktivitäten:
- Fragensammelstelle
- Spiele bzw. Erfahrungsräume (sensor. Integration) } Kinderbetreuung [?]
- Beziehungsaufbau-Plattform dafür
→ [Pfeilende]

Theory of Change: [leer]

Wirkung:
- Eltern haben Netzwerk
- Klare inhaltl. Impulse zur Interaktion mit Kindern & zur Selbstregulation / Hilfe

Sprachlich überarbeitete Fassung

Derselbe Inhalt wie auf dem Canvas, sprachlich geglättet. Nichts wurde ergänzt oder weggelassen.

Titel: Elterncafé

Was? Ein regelmäßiges, niederschwelliges und interkulturelles Treffen im Grätzl für Eltern von Kindern im letzten Kindergartenjahr (KLK), von Volksschulkindern (1. Klasse und Vorschule) und von Kindern in Sprachförderklassen. Das Café ist an das Nachbarschaftsbüro angebunden. Es bietet Hilfe beim Übersetzen von Anträgen, Kindergartenverträgen und anderen Formularen, nach Sprachen gruppiert.

Wer? Eltern, deren Alltagssprache nicht Deutsch ist.

Aktivitäten:

  • Sammelstelle für Fragen
  • Kinderbetreuung mit Spielen und Erfahrungsräumen (sensorische Integration)
  • Eine Plattform, auf der Beziehungen entstehen können
  • Hilfe beim Übersetzen von Formularen

Theory of Change: Im Original nicht ausgefüllt.

Wirkung:

  • Eltern haben ein Netzwerk.
  • Eltern bekommen klare inhaltliche Impulse für die Interaktion mit ihren Kindern und für Selbstregulation bzw. Hilfe.

Ausgearbeitete Fassung

Die Grundidee der Gruppe steht im Zentrum und ist unverändert. Lücken sind gefüllt und Erklärungen ergänzt; diese Ergänzungen sind Vorschläge zur Diskussion.

Kernidee: Ein regelmäßiges, niederschwelliges, interkulturelles Treffen im Grätzl für Eltern, deren Alltagssprache nicht Deutsch ist. Der Einstieg ist eine konkrete Hilfe, das Übersetzen von Formularen. Daraus entstehen Beziehungen, ein Netzwerk und Impulse für den Alltag mit dem Kind.

Was? Das Café findet in den Räumen des Nachbarschaftsbüros statt und ist dort organisatorisch angebunden. Es richtet sich an Eltern von Kindern im letzten Kindergartenjahr (KLK), in der ersten Klasse und Vorschule sowie in Sprachförderklassen. Die Eltern sitzen nach Sprachen gruppiert, damit mehrsprachige Personen (Kulturdolmetscher:innen oder erfahrene Eltern) beim Ausfüllen von Anträgen, Kindergartenverträgen und Schulformularen helfen können.

Wer? Eltern mit anderen Alltagssprachen als Deutsch.

Aktivitäten: Eine Fragensammelstelle nimmt Fragen auf, die nicht sofort beantwortet werden können. Sie werden mit Kindergarten oder Schule geklärt und beim nächsten Treffen beantwortet. Parallel gibt es Kinderbetreuung mit Spielen und Erfahrungsräumen zur sensorischen Integration, damit Eltern in Ruhe reden können und die Kinder selbst etwas davon haben. Über die wiederkehrenden Treffen lernen sich Eltern untereinander und mit den Fachpersonen kennen.

Theory of Change: Eltern kommen, weil sie eine konkrete Hilfe brauchen. Sie treffen dort andere Eltern in derselben Lage und Fachpersonen, die ihre Sprache sprechen. Aus wiederholten Begegnungen wird Vertrauen, aus Vertrauen ein Netzwerk. In diesem Rahmen nehmen Eltern Impulse an, wie sie mit ihrem Kind über Kindergarten und Schule sprechen und wie sie in schwierigen Momenten ruhig bleiben. Das tragen sie in den Familienalltag.

Wirkung: Eltern haben ein Netzwerk und klare inhaltliche Impulse für die Interaktion mit ihren Kindern und für Selbstregulation bzw. Hilfe. Für das Kind heißt das: Seine Eltern kennen sich im System aus und können es durch den Übergang begleiten.

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Idee 3 von 8

Transitionsexpert:in / Kompetenzstelle Transition

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet
Foto des Canvas „Transitionsexpert:in / Kompetenzstelle Transition“
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Transkription

Wortgetreu abgeschrieben, ohne Korrekturen. Eckige Klammern enthalten Anmerkungen zur Transkription, [?] markiert eine unsichere Lesart.

Titel: Transitionsexpert*in / Kompetenzstelle Transition

Was? Person, die in einem Bildungsgrätzel für Eltern, KiGa & Schulen als Ansprechperson fungiert
• Organisation von den Transitionsprozess vereinfachenden Veranstaltungen oder Aktionen (Elternabend, Vernetzungstreffen, Infomaterial)

Wer?
• EuE
• Pädagogisches Personal (KiGa & Schule)

Aktivitäten: [leer]

Theory of Change: [leer]

Wirkung: [leer]

Alle Ideen

Idee 3 von 8

Transitionsexpert:in / Kompetenzstelle Transition

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet

Sprachlich überarbeitete Fassung

Derselbe Inhalt wie auf dem Canvas, sprachlich geglättet. Nichts wurde ergänzt oder weggelassen.

Titel: Transitionsexpert:in / Kompetenzstelle Transition

Was? Eine Person ist in einem Bildungsgrätzl die Ansprechperson für Eltern, Kindergärten und Schulen. Sie organisiert Veranstaltungen und Aktionen, die den Übergang erleichtern, zum Beispiel Elternabende, Vernetzungstreffen und Infomaterial.

Wer?

  • Eltern und Erziehungsberechtigte
  • Pädagogisches Personal in Kindergarten und Schule

Aktivitäten, Theory of Change, Wirkung: Im Original nicht ausgefüllt.

Alle Ideen

Idee 3 von 8

Transitionsexpert:in / Kompetenzstelle Transition

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet

Ausgearbeitete Fassung

Die Grundidee der Gruppe steht im Zentrum und ist unverändert. Lücken sind gefüllt und Erklärungen ergänzt; diese Ergänzungen sind Vorschläge zur Diskussion.

Kernidee: Eine feste Person in einem Bildungsgrätzl, an die sich Eltern, Kindergärten und Schulen mit allen Fragen zum Übergang wenden können. Sie organisiert Veranstaltungen und Aktionen, die den Übergang erleichtern.

Was? Heute müssen Eltern und Fachkräfte Informationen zum Schulstart an vielen Stellen zusammensuchen. Die Kompetenzstelle bündelt sie an einem Ort. Die Transitionsexpert:in kennt die Kindergärten und Volksschulen im Grätzl, ihre Abläufe und Termine, und hält den Kontakt zwischen ihnen.

Wer? Eltern und Erziehungsberechtigte sowie das pädagogische Personal in Kindergarten und Schule.

Aktivitäten:

  • Ansprechperson für Eltern, zum Beispiel über feste Sprechstunden an wechselnden Standorten
  • Gemeinsame Elternabende von Kindergarten und Volksschule zu den wichtigen Zeitpunkten (Schuleinschreibung, Ende des Kindergartenjahres, Schulstart)
  • Vernetzungstreffen für Elementarpädagog:innen und Lehrpersonen, damit sie sich kennen und Übergaben abstimmen
  • Infomaterial für Eltern, abgestimmt auf das Grätzl und möglichst mehrsprachig

Theory of Change: Wenn eine Stelle die Fäden zusammenhält, sind Informationen für Eltern einheitlich und zur richtigen Zeit da. Fachkräfte aus Kindergarten und Schule kennen einander und tauschen sich über die Kinder aus. Eltern wissen, wen sie fragen können, und treffen Entscheidungen mit mehr Sicherheit.

Wirkung: Das Kind erlebt einen Übergang, bei dem Kindergarten, Schule und Familie abgestimmt handeln, mit weniger Brüchen und Unsicherheit.

Offene Fragen: Wo ist die Stelle angebunden (Bildungsdirektion, Bildungsgrätzl, Träger), und wie viele Stunden braucht sie?

Foto des Canvas „Begleitete Elternrunde“
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Transkription

Wortgetreu abgeschrieben, ohne Korrekturen. Eckige Klammern enthalten Anmerkungen zur Transkription, [?] markiert eine unsichere Lesart.

Titel: Begleitete Elternrunde

Was? Elternabend am Beginn vom letzten Kiga-jahr ⇒ regelmäßige Treffen im Jahr
Extern moderiert;
Fokus auf: Was ist unsere Rolle als Eltern? Was ist unsere Verantwortung?

Wer? Eltern von angehenden Schulkindern

Aktivitäten: Regelmäßige Elterncafes mit unterschiedlichen Schwerpunkten / Was gerade relevant ist!? (Abstand 8 Wochen)

Theory of Change: Eltern bekommen Tools/Inspo, wie sie mit den Kindern über Schule sprechen können..

Wirkung: Kind ist im Transitions-prozess von Eltern gestärkt und unterstützt. Fühlt sich sicher in der Transition

Sprachlich überarbeitete Fassung

Derselbe Inhalt wie auf dem Canvas, sprachlich geglättet. Nichts wurde ergänzt oder weggelassen.

Titel: Begleitete Elternrunde

Was? Zu Beginn des letzten Kindergartenjahres gibt es einen Elternabend, danach regelmäßige Treffen über das Jahr. Die Runde wird extern moderiert. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Was ist unsere Rolle als Eltern? Was ist unsere Verantwortung?

Wer? Eltern von angehenden Schulkindern.

Aktivitäten: Regelmäßige Elterncafés im Abstand von etwa acht Wochen, mit wechselnden Schwerpunkten, je nachdem, was gerade relevant ist.

Theory of Change: Eltern bekommen Werkzeuge und Anregungen, wie sie mit ihren Kindern über die Schule sprechen können.

Wirkung: Die Eltern stärken und unterstützen das Kind im Übergang. Das Kind fühlt sich in der Transition sicher.

Ausgearbeitete Fassung

Die Grundidee der Gruppe steht im Zentrum und ist unverändert. Lücken sind gefüllt und Erklärungen ergänzt; diese Ergänzungen sind Vorschläge zur Diskussion.

Kernidee: Eltern angehender Schulkinder treffen sich über das letzte Kindergartenjahr hinweg regelmäßig in einer extern moderierten Runde. Sie klären gemeinsam, welche Rolle und Verantwortung sie beim Schulstart haben, und bekommen Werkzeuge, um mit ihren Kindern über die Schule zu sprechen.

Was? Den Auftakt bildet ein Elternabend zu Beginn des letzten Kindergartenjahres. Danach trifft sich die Runde etwa alle acht Wochen, über das Jahr also fünf- bis sechsmal. Die Moderation kommt von außen und ist weder Teil des Kindergartens noch der Schule. So können Eltern offen über Sorgen sprechen, und die Moderation achtet darauf, dass alle zu Wort kommen.

Wer? Eltern von angehenden Schulkindern.

Aktivitäten: Jedes Treffen hat einen Schwerpunkt, der zum jeweiligen Zeitpunkt im Jahr passt. Mögliche Themen sind die Schuleinschreibung, Selbstständigkeit im Alltag, wie man mit dem Kind über Schule spricht, der Abschied vom Kindergarten und die ersten Schulwochen. Die Eltern können Themen selbst einbringen. Ein Treffen besteht aus einem kurzen Input, Austausch in der Gruppe und einem konkreten Werkzeug zum Mitnehmen, etwa Gesprächsanregungen für zu Hause.

Theory of Change: Wenn Eltern ihre eigene Rolle beim Übergang klar sehen, handeln sie bewusster. Die Werkzeuge helfen ihnen, Schule zu Hause positiv und konkret zum Thema zu machen. Weil die Runde das ganze Jahr läuft, können sie Neues ausprobieren und beim nächsten Treffen besprechen, wie es gelaufen ist.

Wirkung: Das Kind wird im Übergang von seinen Eltern gestärkt und unterstützt. Es fühlt sich in der Transition sicher, weil die Schule zu Hause schon vor dem ersten Schultag ein vertrautes Thema ist.

Alle Ideen

Idee 5 von 8

„Hebammen“ für Kind und Eltern

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet
Foto des Canvas „„Hebammen“ für Kind und Eltern“
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Transkription

Wortgetreu abgeschrieben, ohne Korrekturen. Eckige Klammern enthalten Anmerkungen zur Transkription, [?] markiert eine unsichere Lesart.

[Über dem Titel, mit Pfeil zu „HEBAMMEN“:] 'Spätere Hilfe'

Titel: 'HEBAMMEN' für Kind & Eltern vor, während & nach der Transition

Was?
[oben rechts:] - Tools bereitstellen - empowerment
KLK → 1. VS
Wohnungsbesuche oder an anderen Standorte (am KIGA / VS)
Check-ins
Als Vermittlungsinstanz, Transferhilfe
Brückenbauer

Wer?
- Eltern
- Kinder
- Familiensysteme } in Zeiten der Transition

Aktivitäten: [Klammer links: Familiensystem]
- persönliche Besuche oder Treffen
- Unterstützung bei der Kompetenzentwicklung
- Wegweiser
- Übung mit Kind
- Informieren über Rechte & Pflichten
[unter dem Kasten:] - Verantwortungsübername begleiten

Theory of Change [als Treppe]: Vertrauensbasis → Persönlicher Kontakt → Regelmäßige Begleitung → Verantwortungs-übernahme

Wirkung:
- leichterer Schulstart
- höheres Selbstbewusstsein
- Resilienz
- Stabilität des Familiensystems & in der Schule
- positive Wirkung auf zukünftige Transitionsprozesse

Alle Ideen

Idee 5 von 8

„Hebammen“ für Kind und Eltern

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet

Sprachlich überarbeitete Fassung

Derselbe Inhalt wie auf dem Canvas, sprachlich geglättet. Nichts wurde ergänzt oder weggelassen.

Titel: „Hebammen“ für Kind und Eltern vor, während und nach der Transition (Randnotiz: „Spätere Hilfe“)

Was? Begleitung vom letzten Kindergartenjahr (KLK) bis in die erste Klasse Volksschule. Die Begleitperson macht Hausbesuche oder trifft die Familie an anderen Orten, etwa im Kindergarten oder in der Volksschule. Es gibt regelmäßige Check-ins. Die Begleitperson vermittelt, hilft beim Transfer und baut Brücken. Sie stellt Werkzeuge bereit und stärkt die Familie (Empowerment).

Wer? Eltern, Kinder und Familiensysteme in Zeiten der Transition.

Aktivitäten (für das ganze Familiensystem):

  • Persönliche Besuche oder Treffen
  • Unterstützung bei der Kompetenzentwicklung
  • Wegweiser
  • Übungen mit dem Kind
  • Information über Rechte und Pflichten
  • Begleitung, wenn die Familie Verantwortung übernimmt

Theory of Change: Die Begleitung baut Stufe für Stufe auf: Vertrauensbasis, persönlicher Kontakt, regelmäßige Begleitung und schließlich Verantwortungsübernahme durch die Familie.

Wirkung:

  • Leichterer Schulstart
  • Höheres Selbstbewusstsein
  • Resilienz
  • Stabilität im Familiensystem und in der Schule
  • Positive Wirkung auf künftige Übergänge
Alle Ideen

Idee 5 von 8

„Hebammen“ für Kind und Eltern

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet

Ausgearbeitete Fassung

Die Grundidee der Gruppe steht im Zentrum und ist unverändert. Lücken sind gefüllt und Erklärungen ergänzt; diese Ergänzungen sind Vorschläge zur Diskussion.

Kernidee: Wie eine Hebamme begleitet eine Person die Familie durch eine Übergangsphase: vor, während und nach dem Wechsel vom letzten Kindergartenjahr in die erste Klasse. Sie ist nah dran, solange es nötig ist, und zieht sich zurück, sobald die Familie die Verantwortung selbst trägt.

Was? Die Begleitperson kommt zur Familie nach Hause oder trifft sie dort, wo es für die Familie passt, im Kindergarten oder in der Volksschule. Regelmäßige Check-ins halten den Kontakt. Sie vermittelt zwischen Familie und Bildungseinrichtung, hilft, Wissen in den Alltag zu übertragen, und baut Brücken. Ihr Ziel ist Empowerment: Sie stellt Werkzeuge bereit, statt Aufgaben dauerhaft zu übernehmen. Auch nach dem Schulstart bleibt sie für spätere Hilfe ansprechbar.

Wer? Eltern, Kinder und das ganze Familiensystem in Zeiten der Transition.

Aktivitäten: Persönliche Besuche und Treffen. Unterstützung bei der Kompetenzentwicklung von Kind und Eltern. Wegweiser durch Abläufe und Anlaufstellen. Übungen, die Eltern gemeinsam mit dem Kind machen. Information über Rechte und Pflichten von Eltern im Schulsystem. Begleitung, während die Familie Schritt für Schritt selbst Verantwortung übernimmt.

Theory of Change (in vier Stufen):

  • Vertrauensbasis: Die Familie lernt die Begleitperson als verlässlich und wohlwollend kennen.
  • Persönlicher Kontakt: Die Begleitperson kennt die Situation der Familie und kann gezielt unterstützen.
  • Regelmäßige Begleitung: Die Familie probiert Neues aus und bespricht es mit der Begleitperson.
  • Verantwortungsübernahme: Die Familie handelt selbstständig, die Begleitung wird weniger.

Wirkung: Das Kind hat einen leichteren Schulstart, mehr Selbstbewusstsein und mehr Resilienz. Das Familiensystem ist stabiler, ebenso die Situation in der Schule. Was die Familie hier lernt, hilft ihr auch bei künftigen Übergängen.

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Idee 6 von 8

Mehrsprachige Eltern-Austausch-Cafés

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet
Foto des Canvas „Mehrsprachige Eltern-Austausch-Cafés“
Foto des Canvas. Ein Klick öffnet es in voller Größe.

Transkription

Wortgetreu abgeschrieben, ohne Korrekturen. Eckige Klammern enthalten Anmerkungen zur Transkription, [?] markiert eine unsichere Lesart.

Titel: (mehrsprachige) Eltern-Austausch-Cafés

Was? regelmäßig (ca. 1x im Monat) [eingefügt, evtl. durchgestrichen] stattfindendes Cafe-Format für Eltern [durchgestrichen: von] im öffentlichen Raum (Park) oder Bildungsinstitutionen im Grätzl
Gastgeber:in / Moderator:in (= Expertin / nicht Lehrerin der Kinder)
↳ kommuniziert mit Lehrpersonen + Elementarpäd.

Wer?
Eltern von Kindern vor/nach Übertritt
Eltern von Kindern 2./3. Klasse

Aktivitäten: Café Format für Austausch

Theory of Change: Eltern erhalten Informationen und Orientierung + können Sorgen teilen ▷ mehr Wissen, Bewusstsein, bessere Orientierung / weniger Sorgen ▷ mehr Sicherheit ▷ kann Kind besser unterstützen

Wirkung: fühlt sich sicher(er) und kann Übergang gut bewältigen

Alle Ideen

Idee 6 von 8

Mehrsprachige Eltern-Austausch-Cafés

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet

Sprachlich überarbeitete Fassung

Derselbe Inhalt wie auf dem Canvas, sprachlich geglättet. Nichts wurde ergänzt oder weggelassen.

Titel: (Mehrsprachige) Eltern-Austausch-Cafés

Was? Ein Café-Format für Eltern, das regelmäßig stattfindet (etwa einmal im Monat), im öffentlichen Raum, zum Beispiel im Park, oder in Bildungseinrichtungen im Grätzl. Eine Gastgeberin bzw. Moderatorin leitet das Café. Sie ist Expertin, aber nicht die Lehrerin der Kinder. Sie steht im Austausch mit Lehrpersonen und Elementarpädagog:innen.

Wer?

  • Eltern von Kindern kurz vor oder nach dem Übertritt in die Schule
  • Eltern von Kindern in der 2. und 3. Klasse

Aktivitäten: Ein Café-Format für den Austausch.

Theory of Change: Eltern erhalten Informationen und Orientierung und können ihre Sorgen teilen. Dadurch haben sie mehr Wissen, mehr Bewusstsein, bessere Orientierung und weniger Sorgen. Das gibt ihnen mehr Sicherheit, und sie können ihr Kind besser unterstützen.

Wirkung: Das Kind fühlt sich sicher(er) und kann den Übergang gut bewältigen.

Alle Ideen

Idee 6 von 8

Mehrsprachige Eltern-Austausch-Cafés

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet

Ausgearbeitete Fassung

Die Grundidee der Gruppe steht im Zentrum und ist unverändert. Lücken sind gefüllt und Erklärungen ergänzt; diese Ergänzungen sind Vorschläge zur Diskussion.

Kernidee: Ein regelmäßiges, mehrsprachiges Café, in dem Eltern rund um den Schulstart Informationen bekommen und ihre Sorgen mit anderen Eltern teilen. Eine Gastgeberin, die nicht die Lehrerin der Kinder ist, moderiert und hält den Kontakt zu Schule und Kindergarten.

Was? Das Café findet etwa einmal im Monat statt, an Orten, die Eltern ohnehin kennen: im Park oder in einer Bildungseinrichtung im Grätzl. Mehrere Sprachen sind willkommen, etwa durch Tische nach Sprachen oder mehrsprachige Gastgeber:innen. Die Gastgeberin ist Expertin für den Übergang. Dass sie nicht die Lehrerin der Kinder ist, ist wichtig: Eltern können offen sprechen, ohne dass es Folgen für ihr Kind haben könnte. Fragen, die Schule oder Kindergarten betreffen, nimmt sie auf und bespricht sie mit Lehrpersonen und Elementarpädagog:innen.

Wer? Eltern von Kindern kurz vor oder nach dem Übertritt und Eltern von Kindern in der 2. und 3. Klasse. Die zweite Gruppe hat den Übergang schon hinter sich und kann ihre Erfahrungen an die neuen Eltern weitergeben.

Aktivitäten: Ein offenes Café-Format für Austausch, mit Getränken und einer entspannten Atmosphäre. Die Gastgeberin kann einen kurzen Impuls zu einem aktuellen Thema geben, im Mittelpunkt steht aber das Gespräch zwischen den Eltern.

Theory of Change:

  • Eltern erhalten Informationen und Orientierung und können Sorgen teilen.
  • Dadurch haben sie mehr Wissen, mehr Bewusstsein, bessere Orientierung und weniger Sorgen.
  • Das gibt ihnen mehr Sicherheit.
  • Mit dieser Sicherheit können sie ihr Kind besser unterstützen.

Wirkung: Das Kind fühlt sich sicher(er) und kann den Übergang gut bewältigen, weil seine Eltern informiert und gelassener sind.

Alle Ideen

Idee 7 von 8

„Ich komme in die Schule“-Geschenkbox

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet
Foto des Canvas „„Ich komme in die Schule“-Geschenkbox“
Foto des Canvas. Ein Klick öffnet es in voller Größe.

Transkription

Wortgetreu abgeschrieben, ohne Korrekturen. Eckige Klammern enthalten Anmerkungen zur Transkription, [?] markiert eine unsichere Lesart.

Titel: „Ich komme in die Schule" – Geschenkbox

Was?
• Physische Box mit:
- Material zum Spielen / Schulvorbereitung
- Impulsheft für EVE mit QR-Codes zum konkreten Tun und organisatorischer Ablauf
→ Bilderbuch zur Transition, Schreibutensilien, Würfel, Lupenglas
- Maskottchen: z. B. Waschbär → Anhänger für Schultasche
[Randnotiz rechts, mit Pfeil:] rot. Faden durchs Impulsheft

Wer?
× Eltern und Kinder als Zielgruppe
× Kindergarten als Ausgabestelle ODER Bildungsdirektionen beim 1. Termin ODER Postversand

Aktivitäten:
gemeinsames Einstimmen auf die Übergangsphase
• Konzeption der „Box" und „methodische Aufbereitung"

Theory of Change:
(+) viel Austausch und Interaktion zw. Familie/EVE + Kind
(+) Material und attraktive Inhalte der Box als Mittler

[Post-it 1:] „Ich komme in die Schule" / „Ich bin startklar" / „Schulspiele Box"
[Post-it 2:] • Schulstartbox • Next Level-Box

Wirkung:
× langsames Hineinwachsen in sich verändernde Rolle → Rolle Schulkind / Rolle Eltern
× Lernprozesse
× Gesprächsanlässe

Alle Ideen

Idee 7 von 8

„Ich komme in die Schule“-Geschenkbox

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet

Sprachlich überarbeitete Fassung

Derselbe Inhalt wie auf dem Canvas, sprachlich geglättet. Nichts wurde ergänzt oder weggelassen.

Titel: „Ich komme in die Schule“-Geschenkbox

Was? Eine physische Box mit:

  • Material zum Spielen und zur Vorbereitung auf die Schule: ein Bilderbuch zur Transition, Schreibutensilien, Würfel, eine Lupe
  • einem Impulsheft für Eltern und Erziehungsberechtigte mit QR-Codes zu konkreten Aktivitäten und zum organisatorischen Ablauf; das Heft ist der rote Faden durch die Box
  • einem Maskottchen, zum Beispiel einem Waschbären, als Anhänger für die Schultasche

Wer? Zielgruppe sind Eltern und Kinder. Ausgegeben wird die Box im Kindergarten, alternativ bei der Bildungsdirektion beim ersten Termin oder per Post.

Aktivitäten: Familien stimmen sich gemeinsam auf die Übergangsphase ein. Dafür werden die Box konzipiert und ihre Inhalte methodisch aufbereitet.

Theory of Change: Die Box fördert viel Austausch und Interaktion zwischen Eltern und Kind. Das Material und die attraktiven Inhalte wirken dabei als Vermittler.

Namensideen: „Ich komme in die Schule“, „Ich bin startklar“, „Schulspiele-Box“, „Schulstartbox“, „Next-Level-Box“.

Wirkung:

  • Kind und Eltern wachsen langsam in ihre neuen Rollen hinein: Rolle als Schulkind, Rolle als Eltern eines Schulkindes
  • Lernprozesse
  • Anlässe für Gespräche
Alle Ideen

Idee 7 von 8

„Ich komme in die Schule“-Geschenkbox

  1. 1Original
  2. 2Sprachlich überarbeitet
  3. 3Ausgearbeitet

Ausgearbeitete Fassung

Die Grundidee der Gruppe steht im Zentrum und ist unverändert. Lücken sind gefüllt und Erklärungen ergänzt; diese Ergänzungen sind Vorschläge zur Diskussion.

Kernidee: Jede Familie bekommt vor dem Schulstart eine Geschenkbox mit Material zum Spielen und einem Impulsheft für die Eltern. Die Box macht den Übergang zu einem gemeinsamen Thema von Eltern und Kind und schafft Anlässe, darüber zu sprechen.

Was? Das Impulsheft ist der rote Faden: Es verbindet die Gegenstände in der Box mit konkreten Ideen für zu Hause. Über QR-Codes kommen Eltern zu kurzen Anleitungen für gemeinsame Aktivitäten und zu Informationen über den organisatorischen Ablauf (Einschreibung, Termine, erste Schultage), idealerweise in mehreren Sprachen. In der Box liegen:

  • ein Bilderbuch über den Übergang in die Schule
  • Schreibutensilien, Würfel und eine Lupe zum Spielen, Zählen und Entdecken
  • ein Maskottchen, etwa ein Waschbär, das als Anhänger auf der Schultasche mit in die Schule geht

Wer? Eltern und Kinder gemeinsam. Für die Ausgabe gibt es drei Wege: über den Kindergarten, wo die Familien schon Vertrauen haben, beim ersten Termin bei der Bildungsdirektion, wo alle Familien erreicht werden, oder per Post. Die Wahl entscheidet darüber, wen die Box erreicht und wie persönlich die Übergabe ist.

Aktivitäten: Konzeption der Box und methodische Aufbereitung der Inhalte, sodass Familien sich Schritt für Schritt gemeinsam auf die Übergangsphase einstimmen können.

Theory of Change: Die Inhalte laden Eltern und Kind zum gemeinsamen Tun ein. Dabei entstehen viel Austausch und Interaktion in der Familie. Das Material ist der Vermittler: Es gibt Eltern einen einfachen Einstieg, mit dem Kind über die Schule zu sprechen.

Namensideen: „Ich komme in die Schule“, „Ich bin startklar“, „Schulspiele-Box“, „Schulstartbox“, „Next-Level-Box“.

Wirkung: Kind und Eltern wachsen langsam in ihre neuen Rollen hinein, als Schulkind und als Eltern eines Schulkindes. Die Box stößt Lernprozesse an und schafft Anlässe für Gespräche.

Foto des Canvas „Infostand vor Ort“
Foto des Canvas. Ein Klick öffnet es in voller Größe.

Transkription

Wortgetreu abgeschrieben, ohne Korrekturen. Eckige Klammern enthalten Anmerkungen zur Transkription, [?] markiert eine unsichere Lesart.

Titel: INFOSTAND VOR ORT

Was? EXPERTEN BIETEN VOR ORT (KG & SCHULE) WICHTIGE INFOS FÜR ELTERN AN. IM KG FÜR SCHULBEGINN (WAS BRAUCHT ES FÜR SCHULFORMEN, WIE FUNKTIONIERT ANMELDUNG, …) IN DER SCHULE: (ALLTAG, HAUSÜBUNGEN, WIE KANN ICH MEIN KIND GUT UNTERSTÜTZEN, …)

Wer? ELTERN & KINDER

Aktivitäten:
→ Eltern aktiv ansprechen
→ Kind kommt bald in die Schule → Wegweiser für Beginn mitgeben (Material mitgeben → sprachlich begleiten und erklären) für KD + ELTERN
→ Orientierung für Schulalltag
→ Wie kann es gelingen
+ Unterstützungsangebote mitgeben od. auch gemeinsam anbinden

Theory of Change:
→ Eltern haben konkrete Ansprechpartner
→ Einheitlich für Region
→ Eltern sind gestärkt und können sich als Familie gemeinsam besser darauf vorbereiten und Kinder besser in der Schule begleiten

Wirkung:
▸ mehr Sicherheit fürs Kind
▸ mehr Unterstützung für Kinder
▸ weniger Ängste
▸ besserer Schulerfolg

Sprachlich überarbeitete Fassung

Derselbe Inhalt wie auf dem Canvas, sprachlich geglättet. Nichts wurde ergänzt oder weggelassen.

Titel: Infostand vor Ort

Was? Expert:innen bieten Eltern wichtige Informationen direkt vor Ort an, im Kindergarten und in der Schule. Im Kindergarten geht es um den Schulbeginn: Was braucht es für die verschiedenen Schulformen? Wie funktioniert die Anmeldung? In der Schule geht es um den Alltag, um Hausübungen und um die Frage, wie Eltern ihr Kind gut unterstützen können.

Wer? Eltern und Kinder.

Aktivitäten:

  • Eltern aktiv ansprechen
  • Wenn das Kind bald in die Schule kommt: einen Wegweiser für den Beginn mitgeben, also Material für Kind und Eltern, das sprachlich begleitet und erklärt wird
  • Orientierung für den Schulalltag geben: Wie kann er gelingen?
  • Unterstützungsangebote mitgeben oder Familien gemeinsam daran anbinden

Theory of Change:

  • Eltern haben konkrete Ansprechpersonen.
  • Das Angebot ist für die ganze Region einheitlich.
  • Eltern sind gestärkt. Sie können sich als Familie gemeinsam besser vorbereiten und ihre Kinder in der Schule besser begleiten.

Wirkung: Mehr Sicherheit und mehr Unterstützung für das Kind, weniger Ängste und besserer Schulerfolg.

Ausgearbeitete Fassung

Die Grundidee der Gruppe steht im Zentrum und ist unverändert. Lücken sind gefüllt und Erklärungen ergänzt; diese Ergänzungen sind Vorschläge zur Diskussion.

Kernidee: Expert:innen kommen mit einem Infostand dorthin, wo Eltern ohnehin sind, in den Kindergarten und in die Schule. Sie sprechen Eltern aktiv an, beantworten ihre Fragen zum Übergang und geben Material und Kontakte zu Unterstützungsangeboten mit.

Was? Der Infostand ist zu Bring- und Abholzeiten aufgebaut, damit Eltern nicht extra kommen müssen. Im Kindergarten geht es um den Schulbeginn: welche Schulformen es gibt und was sie voraussetzen, wie die Anmeldung funktioniert und welche Fristen gelten. In der Schule geht es um den Alltag: wie der Schultag abläuft, wie Hausübungen gut gelingen und wie Eltern ihr Kind unterstützen können.

Wer? Eltern und Kinder.

Aktivitäten:

  • Eltern aktiv ansprechen, statt zu warten, bis sie selbst fragen
  • Einen Wegweiser für den Schulbeginn mitgeben, für Kind und Eltern. Die Expert:innen erklären das Material im Gespräch, bei Bedarf in der Familiensprache.
  • Orientierung für den Schulalltag geben und gemeinsam überlegen, wie er gelingen kann
  • Unterstützungsangebote im Grätzl mitgeben oder die Familie direkt mit ihnen in Kontakt bringen

Theory of Change: Weil die Expert:innen persönlich vor Ort sind, haben Eltern konkrete Ansprechpersonen. Weil alle Standorte der Region dieselben Informationen und Materialien verwenden, ist das Angebot einheitlich und verlässlich. Eltern, die gut informiert und mit Angeboten verbunden sind, können sich als Familie gemeinsam besser auf die Schule vorbereiten und ihre Kinder dort besser begleiten.

Wirkung: Mehr Sicherheit für das Kind, mehr Unterstützung, weniger Ängste und besserer Schulerfolg.

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